Einst als chinesische Arzneipflanze genutzt, ist das Staudengewächs mit dem fruchtig-sauren Geschmack heute ein echter Klassiker in der heimischen Küche. Oft fälschlich für Obst gehalten, zählt Rhabarber zu den Knöterichgewächsen und so – botanisch gesehen – zu den Gemüsen.

Rhabarber ist ein typisches Saisongemüse. Die Stängel sollen nicht länger als bis zum 24. Juni, dem Johannistag, geerntet werden. Rhabarber enthält viele Mineralstoffe wie Kalium und Phosphor – und auch in Sachen Vitamine kann das Saisongemüse punkten: Rhabarber enthält Vitamin C und außerdem noch Ballaststoffe.

Der unverwechselbare, fruchtig-saure Geschmack des Rhabarbers entsteht durch die enthaltenen Fruchtsäuren wie Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Sowohl durch das Schälen als auch das Kochen des Rhabarbers lässt sich der Oxalsäuregehalt aber verringern.

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Einfach schnell genießen: Rhabarber-Crumble

Sie benötigen 600 g Rhabarber in kleine Stücke geschnitten.
Für die Crumble:
200 g Mehl
200 g kalte Butter
150 g Zucker
1 EL Vanille-Zucker

Einfach die Auflaufform einfetten und den Rhabarber hineingeben. Darüber streuen Sie die Crumble/Streusel.

Auflaufform in den auf 180 Grad geheizten Backofen geben. Auf mittlerer Schiene ca. 30 – 45 Minuten backen.

Besonders lecker schmeckt’s jetzt mit Vanille-Eis 😉

Übrigens gibt es Rhabarber in den meisten Hofläden.